Freitag, 4. Juli 2008

Sommerwind

wind
Ich war so frei
ich ging hinfort
Die Sonne schien
Du warst schon dort

Ich wusste gleich
du musst jetzt los
der Sommerwind
gibt mir den Stoß

Der Sommerwind trägt meine Gier
es wehen alle Farben
er flüstert ein paar Tackte mir
von Lieben die nie starben


Bald schon bin ich dort
bald schon bin ich hier
der Wind treibt meine Füße
nun bin ich bald bei dir..

Freitag, 16. Mai 2008

...

Was du heut nicht kannst besorgen ... wird dich morgen nicht versorgen

Montag, 5. Mai 2008

Liebe ist nicht unbedingt...

Liebe ist nicht unbedingt Leidenschaft


Liebe ist nicht unbedingt Sex



Liebe ist nicht unbedingt Aufregung und Herzrasen



Liebe ist nicht absolutes Verlangen oder Begierde



Liebe ist ein Gefühl des Glücks und Gleichgewichts in der Tiefe unserer Seele


Wer dies nicht kennt, hat nie geliebt...

Dienstag, 29. April 2008

Der Strom der Zeit

Seh ich in den Zeitenstrom
erkenne ich die Kraft der Veränderung

Keine Zeit ist wie die andere
Kein Stein bleibt wo er lag
Keine Wolke überzieht die Welt
ein zweites Mal

Keinen Menschen kenne ich
so wie er war


Seh ich in den Zeitenstrom
wird mir eins bewusst:

All die Dinge die ich sah
werden nicht so bleiben

denn der Strom der Zeit fließt stehts
und reißt alles mit
nimmt altes von den Ufern
und spült neues an
baut auf und ab
und hält so die Welt auf Trab...

Samstag, 19. April 2008

...

Man kann einen anderen Menschen oft erst dann richtig verstehen, wenn man einmal versucht in seine Haut zu schlüpfen und mit ihr spazieren zu gehen.

Mittwoch, 16. April 2008

An manchen schönen Kindertagen

An manchen schönen Kindertagen fluss2
war die Welt noch leicht zu tragen
Kaum wars mit der Schule aus
sprang man aus den Schuhen raus
und ging auf ganz bestimmte Weise
durch die Felder auf die Reise


An manchen schönen Kindertagen
sah man manche Bäume ragen
Und wollte man 'nen Ast erreichen
musste halt die Krone weichen
Öfters aber brach das Holz
und man landete ganz stolz
auf dem Hintern mit ner Schramme
den Eltern wurd noch Angst und Bange


An manchen schönen Kindertagen
hörte man den Bach leis sagen
kommt ihr Kinder macht euch nass
man planscht und hatte großen Spass
ließ Schiffchen aus Papier dort fahren
war mittendrin im Wunderbaren


An manchen schönen Kindertagen
hatte man noch viel zu fragen
Wer weiß schon wie ein Stern entsteht?
Wann ein Mensch in'n Himmel geht?
Warum ist die Erde rund?
Ist Spinat nur so gesund?


An manchen schönen Sommertagen
seh ich meinen Schatten tragen
all die Dinge die einst waren
an manchen schönen Kindertagen. ...

Dienstag, 1. April 2008

Die Blüten des Frühlings

In der Blüte meines Herzens weiß ich doch, du denkst an mich. Doch die Blüte meines Herzens schwimmt in deinem großen Blumenmeer. So unzählig wie sie schwimmen, übertört ihr Duft meinen einzigen. So bin ich nur ein Duft von vielen und verliere mich in der Wiese deiner Brust..


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Sonntag, 30. März 2008

Aever Steinsang - Die große Suche - Teil 1

"Sitz still, Kind, und lausche, denn was ich dir nun erzähle, ist eine Geschichte aus alter Zeit."

-"Worum geht es denn, Großvater? Handelt die Geschichte von Helden und wilden Bestien?


Der Großvater betrachtete das Kind voller Geduld. Der Knabe wuchs prächtig heran. Bald schon würde er den Wert solcher Geschichten erkennen ~ die darin enthaltenen Lehren, die an jede Generation weitergegeben wurden.

"Hör einfach zu, Kind. Lass die Geschichte in deinem Herzen Wurzeln schlagen."

_____________________


In einer längst vergangenen Zeit, auf einer weit entfernten Welt, lebte das Volk der Skaal.
Als die Skaal noch jung waren, herrschte Frieden im Land. Die Sonne schien, die Früchte auf den Feldern gediehen, und die Menschen lebten glücklich in dem Frieden, den ihnen der Große Schöpfer beschert hatte. Doch mit der Zeit wurden die Skaal selbstgefällig und faul und nahmen das Land und all die Gaben, die ihnen der große Schöpfer geschenkt hatte, als selbstverständlich hin. Sie vergaßen oder verdrängten den Gedanken, dass der Widersacher immer lauert und Freude daran hat, den Großen Schöpfer und sein außerwähltes Volk zu quälen. Und so geschah es, dass der Widersacher zu den Skaal kam.

Der Widersacher hat viele Gesichter. Er erscheint in den unheiligen Bestien und der unheiligen Seuche. Aber in jenen Zeiten war er als der Gierige Mann bekannt.

Der Gierige Mann lebte viele Jahre unter den Skaal. Vielleicht war er einst ein ganz normaler Mann, aber als der Widersacher in ihn eindrang, wurde er zum Gierigen Mann, und als dieser lebt er in der Erinnerung fort.

Eines Tages begab es sich, dass die Skaal ihre Kräfte verloren. Die Kraft verschwand aus den Armen der Krieger, und die Schamanen konnten nicht länger die Tiere an ihre Seite rufen. Die Stammesältesten waren überzeugt, dass der Große Schöper verärgert sein musste, während andere behaupteten, der Große Schöpfer habe sie für immer verlassen.
Da trat der Gierige Mann vor sie und sprach.

"Das Volk der Skaal ist faul und fett geworden. Ich habe die Geschenke des Großen Schöpfers gestohlen. Ich habe die Meere gestohlen, auf dass ihr für immer dürstet. Ich habe das Land und die Bäume und die Sonne gestohlen, auf dass eure Feldfrüchte verdorren. Ich habe die Tiere gestohlen, auf dass ihr Hunger leidet. Und ich habe den Wind gestohlen, auf dass ihr ohne den Geist des Großen Schöpfers leben müsst.
Und bis einer von euch diese Geschenke zurückgewinnen kann, werden die Skaal in Not und Verzweiflung leben. Denn ich bin der Gierige Mann, und solcherart ist meine Natur."
Und damit verschwand der Gierige Mann.

Die Skaal berieten viele Tage und Nächte. Sie wussten, dass einer von ihnen die Geschenke des Großen Schöpfers zurückholen musste, konnten sich aber nicht einigen, wer dies nun tun sollte.

"Ich kann nicht gehen", sagte der Stammesälteste, "denn ich muss bleiben, um die Skaal zu führen und unserem Volk zu sagen, was das Gesetz ist."

"Ich kann nicht gehen", sagte der Krieger, "denn ich muss die Skaal beschützen. Mein Schwert wird für den Fall gebraucht, dass der Gierige Mann zurückkehrt."

"Ich kann nicht gehen", sagte der Schamane, "denn das Volk braucht meine Weisheit. Ich muss die Zeichen deuten und mein Wissen weitergeben."


Da erhob ein junger Mann namens Aever seine Stimme. Obwohl er noch kein Krieger der Skaal war, besaß er kräftige Arme und schnelle Füße.

"Ich werde gehen", sagte Aever. Die Skaal lachten.

"Lasst mich ausreden", fuhr der Jüngling fort. "Ich bin noch kein Krieger, also wird euch mein Schwert nicht fehlen. Ich kann die Zeichen nicht deuten, also wird das Volk mich nicht um Rat ersuchen. Und ich bin jung und in den Fragen des Gesetzes noch unkundig. Ich werde die Geschenke des Großen Schöpfers vom Gierigen Mann zurückholen. Wenn mir das nicht gelingt, wird man mich nicht vermissen."..


(Fortsetzung folgt)

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